Simsalabim: Stablecoins allüberall

Vorweg: eine Stablecoin verhält sich „stabil“ gegenüber derjenigen FIAT Währung, an welche diese geknüpft wurde, mehr nicht. Der einzige Vorteil von Stablecoins ist es, nicht direkt mit der damit verknüpften FIAT Währung zahlen zu müssen und den mehr als lästigen weil mit hohem Zeitverlust und Tauschgebühren behafteten Weg über das internationale SWIFT System nehmen zu müssen. Die Vorteile von sog. Stablecoins sind also eher bürokratischer als fundamentaler Natur. Eine Lösung für die eingebaute Sollbruchstelle „hyperinflation“ bei allen verfügbaren FIAT Währungen bieten diese nicht, dafür braucht man Coins mit strikt festgelegter maximaler Menge der Währungseinheiten wie z.B. Bitcoin oder Litecoin.

Neue Stablecoins links und rechts!

Nun aber zu den aktuellen News betreffend Stablecoins:

  • Akipay, der finanzielle Arm von Alibaba, dem grössten Onlinemarktplatz der Welt gibt eine Partnerschaft mit der japanischen Mizhou Financial Group bekannt. Diese wird in Kürze die J Coin herausbringen, eine Stablecoin welche an den japanischen Yen gepeggt ist. Der Umrechnungsfaktor soll 1:1 zum Yen sein. Ziel ist die Ausweitung von Alibabas Geschäftsaktivitäten auf dem japanischen Markt.
  • Ebenfalls in Japan kündigt die First Bank of Toyama die Entwicklung einer eigenen Stablecoin ebenfalls für den japanischen Yen an, ebenfalls mit dem Kurs 1:1.
  • GMO Internet bringt eine eigene Stablecoin heraus, eine eigene Banklizenz besitzt man durch den Besitz der GMO Azora Net Bank, dies auch in Japan.
  • Und wie bereits berichtet erscheint in Kürze niemand geringerer als J.P. Morgan Chase mit seiner eigenen JPM Coin.

Die auch technischen Nachteile des SWIFT Systems sind einfach nicht mehr zeitgemäss. FIAT Währungen und deren Cryptocoinentsprechungen aus meiner Sicht allerdings auch nicht mehr.

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